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                                      “It might be too late to change the world, but never too late to see it”

A R I Z O N A
Flag Arizona

 

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Apache Trail
- Goldfield Ghosttown
Chiricahua National Monument
Flintstones Pre Historic Park on 180 between Grand Canyon and Flagstaff
Grand Canyon National Park
Kitts Peak Observatory
Meteor Crater
Old Tucson Studios
Phoenix
Saguaro National Park East
Saguaro National Park West
San Xavier Mission
Sedona
Sonoran Desert
Sunset Crater Volcano National Monument
Tombstone   look in the left bar for Travelogue and then LA-Chicago 2008
Townsend Winona Road   between I-40 and 89
Tucson
Wupatki National Monument

March 21 to 24, 2008

Phoenix
Sonoran Desert
Saguaro National Park West
Tucson
Apache Trail
Goldfield Ghosttown
Old Tucson Studios

Wie kam es zu der Idee ein Roadtrip nach AZ zu machen?
Diesen Sommer ist fest geplant, die Route 66 zu befahren. Diese soll getreu nach Historie von Chicago nach Los Angeles erfolgen. Ich moechte aber nicht nach Chicago fahren, sondern vielmehr die Strecke von
LA nach Chicago mit dem Auto hinlegen. Da ich bereits in Los Angeles bin, spare ich mir nun etwas Zeit, indem ich jetzt schon AZ etwas besuche. Sightseeing steht auf dem Plan. Es gibt zu viele Orte, die ich in
AZ sehen möchte. Im Sommer wäre hierzu keine Zeit gewesen.

Am Karfreitag ging es dann bereits um 5 Uhr in der Früh ohne Früsthück lo
Um 8.20 Uhr kam ich bereits in Blythe/AZ an. Dort tankte ich zum 1. Mal und entdeckte neben der SHELL Tankstelle ein Car Wash inkl. PET Wash.

USA AZ2008 01 pet wash_Blythe

Das erste kleine verschreckte Hündchen kam auch gleich winselnd zu mir rübergerannt. Ob es auf der Flucht war oder verloren, konnte ich leider nicht sagen. Aber mitnehmen konnte ich ihn auch nicht,
auch wenn er mich so lieb angebettelt hat. Armer Racker. Hoffentlich hat es nach Hause gefunden.
Weiter ging es gen Phoenix, besser gesagt, Tempe, einem Vorort von Phoenix, wo ich dann nächtigen werde.
Ankunft um 9.40 Uhr in Buckeye was einfach zu früh war, um meinen Gastgeber zu treffen. Somit ging es dann  icin den Sonoran Desert.

Bevor man sich in die Wüste begibt, sollte man den Tank checken. Ich tankte dann nochmal auf und zu meinem Glück, war der Sprit mit US 3.27 recht günstig, jedenfalls günstiger als in Kalifornien.
Ich fuhr von Buckeye aus die 85 runter zum Sonoran Desert. Dabei kam ich an dem State Prison in Höhe von Gila Bend vorbei. Witzigerweise stand da noch ein Schild mit “Don’t pick up Hitchhikers”.
Ob die mit Hitchhikers die Ex-Haeftlinge meinen, die in der Wüste nicht von ihren Freunden oder geliebten Familienangehörigen abgeholt wurden?
Vieles war eingezäunt, sodass Wandern ausgeschlossen war. Aber irgendwann sah ich zu meiner Linken ein Schild. Es gab einen sandigen und steinigen Weg etwas in die Wüste hinein. Ich glaube, ich
habe irgendwie das Schild überlesen (wollen), dass off-road fahren untersagt ist. Ich fuhr nur ca. 50 Meter rein, um die Gegend etwas zu erkunden.

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USA AZ2008 03 Sonoran National Monument

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Hier war es extrem heiss und ein Wandern kam mir nicht in den Sinn. Für eine Wanderung sollte man auf alle Fälle gewappnet sein und das war ich heute für diese Wüste nicht. Daher fahre ich nunmehr zu
meinem Gastgeber Will in Tempe. Dort angekommen begrüsste mich nur so ein Pitbull-Verschnitt vor der Haustüre. Somit fuhr ich nochmal los und nach Phoenix zum Sightseeing rein.

In der Stadt steppte nicht der Bär. Es war so gut wie menschenleer. Die Auswahl an Parkplätzen ist demnach auch sehr gross. Es ist jetzt nach 16 Uhr.
Ich laufe am Superior Court vorbei (Jeffersen/West St.), am Municipal Building, PhoenixMunicipal Court, Dodge Theatre (Washington/4th Ave.) mit Ankuendigung eines grossen Konzerts von Cyndi Lauper,
B52 etc.und zahlreichen Denkmälern, die ihr Leben für ihre Arbeit und Mitmenschen hergeben mussten. Das meiste ist vom Sheriff’s Department und auch aus der Zeit von 1994 und 2001. Um was es genau
ging, weiß ich leider nicht, da es keine Infotafeln gibt.

Maricopa Superior Court
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Vor dem Municipal Building
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Man hatte mir spaeter in einem Tourist Information Center gesagt, dass die ganze Gegend wie Sonoran Desert, Ironwood Forest bis hin zu Organ Pipe gefaehrlich ist. Dort würden sich viele
Drogenhändler (richtig organisierte Gruppen stellen in dieser Gegend Drogen her) rumtreiben. Die Grenzpolizei war sichtlich auf der Freeway vertreten und hielten verdächtige Fahrzeuge an.
Am Abend war ich noch mit dem Mitbewohner meines Gastgebers zu einer Feier auf dem Dach eines Hotels. Ich war müde, aber ich fuhr trotzdem mit.

Samstag, 22.03.2008
frühes aufstehen ist angesagt.Heutiges Ziel ist Saguaro NP West. Ich komme an Casa Grande vorbei wo es auch ein Outlet Center gibt.
Für Camper: Campgrounds gibt es zu genüge wie z.B. Campground Buena Tierra und Desert Valley RV an Exit 203
Richtung Phoenix nach Tucson auf der I 10 East.
Ich will über Maricopa (347) fahren, komme aber durch Laveen zu Sunland. In Sunland selber find ich ein Visitor Information Center, welches ich dann auch aufsuche.
Visitor Center: 3725 N. Camelot St., Eloy, AZ 85231, I-10, exit 203, Toltec Rd., sunlandvisitorcenter.org

Hier treff ich auf eine nette ältere und sehr kompetente Dame. Sie gab mir allmögliche Infos zu Arizona Sights und hat mir alles nach Himmelsrichtungen geordnet. So habe ich auch etwas
über den Grand Canyon erhalten sowie Flagstaff und Sedona, welche ich auf eine meiner nächsten Reisen besuchen werde. Die Dame ist es auch, die mir von den Drogenkartells erzählt
und dass ein Park Ranger erst die Tage in Organ Pipe erschossen wurde. Auch Organ Pipe grenzt an Mexiko.

Ich werfe noch etwas in die Donation Box, denn das haben sie sich wirklich verdient. Ich staubte ja so einiges an Info-Material ab. Ich mache mich glücklich auf den Weg nach
Saguaro NP West.  Ich fahre entlang der Picture Rocks Road. Die 79 Fahrenheit (F) fühlen sich hier extrem wärmer an als in LA. Um 11.35 Uhr treffe ich in Saguaro NP an. Vor mir lag eine schön blühende
Wüstenlandschaft. Ich hatte Glück mit der Reisezeit.
Bajado Loop / Hokokam Road.  Ich lete einen Stopp bei Hugh Trail ein für eine Wanderung.

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Als ich zum Parkplatz zurücklaufe, stoppt neben mir ein kleiner Wagen. Die Fahrerin fragt, ob alles okay wäre und sie mich mitnehmen soll. Ich lehne dankend ab, auch wenn ich total von der Hitze geschafft bin. Aber der Parkplatz ist unweit. Das schaff ich noch zu Fuss. 

Um 12.40 Uhr mittags fahr ich den Loop über eine one-way unpaved road weiter. Stopp an der View Trail. Oben angekommen, hör ich schon Englisch mit seltsamen Akzent. Es sind Deutsche.

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Um 13.25 Uhr beende ich den Loop.
Ich fahr über Marville Road zum Ironwood Forest. Hier stehe ich vor einem verschlossenem Tor. So fahr ich um 14 Uhr nach Tucson (bei 83 F) über Sandario Road South, dann
über Kinney Road (dort gibt es das Gilber Ray Campground). An der Ecke von Kinney Road und 86 Hwy. stoppe ich bei Mc Donald’s für ein Happen.

Ankunft Tuscon gegen 17 Uhr. Auch hier ist nichts los. Ob es am Feiertag liegt???

Hier will ich einige Sachen aufsuchen, aber irgendwie wird in und um Tucson so viel gebaut. Wichtige Anmerkung: Die I 10 bei Tucson wird für die nächsten 2 Jahre ausgebaut.
Exit 255 bis 259 sind geschlossen. Am “El Presidio”, Franklin Ave./N. Granada Ave., www.elpresidiotucson.com, kann ich umsonst parken (Meter Parking ist anscheinend am
Wochenende gratis).

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Eine kleine Karte mit Attraktionen findet man auf www.elpresidiotucson.com/attractions.html
Ich laufe durch diesen Park sowie durch die naheliegenden Strassen. Ich haltet mich dort nicht lange auf, da nichts los ist. In 1. Linie nur Jugendliche und Obdachlose laufen durch die Strassen. 
Im El Presidio Gebäude steht eine “Vending Machine” mit kühlen Getränken zur Verfügung (gut zu wissen, wenn alle Geschäfte geschlossen sind).

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Ich fuhr durch eine andere Strasse wo ich Live Music spielen hoerte. Ich hielt an, um der Musik nachzugehen. Bei dem Musikladen “Chicago Store” spielten Mexikaner. Sie hatten ca. 20 Zuschauer um sich geschart.

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Nach langem Suchen komme ich auch endlich zum “Old Artisan” in der201 N. Court Ave. Hier war etwas mehr los.
Man kommt durch ein Restaurant/Bar in einen Innenhof von dem man aus wieder in miteinander verbundene (labyrinthartig) Geschäfte gelangt. Dort kaufe ich ein Spielzeug für Rufus, der Dogge meines Gast-
gebers. In den Geschäften gibt es fast nur handgefertigte Produkte. Ich kaufe mir nur einen Kühlschrank-Magneten. Im Innenhof wird schwer gearbeitet. Hier wird am Abend Live-Music gespielt.

Es ist nun schon nach 19 Uhr und hier geht anscheinend die Sonne später unter als in Los Angeles. Ich mache eine kleine Fahrt nach “Pima Air & Space Museum”, 6000 E Valencia Rd, Tucson,
www.pimaair.org. Natürlich ist es geschlossen, aber ich kann noch etwas von der Strasse aus sichten.

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Müde treffe ich nun weit nach 20 Uhr bei meinem Gastgeber ein. Der Abend ist sehr kurz, da ich am nächsten Morgen mal wieder früh los muss. Es geht zum Apache Trail.
 

Sonntag, 23.03.2008
Um 6.15 Uhr gehts Richtung Apache Trail. Um 8 Uhr starte ich den Loop Trail. Ich fahr rechts ab in den “Lost Dutchman” State Park wo ich eine Jahreskarte von 50 US Dollar kaufe. Somit sind alle anderen Parks in Arizona “gratis. .
Info: 6109 N. Apache Trail, Apache Junction, AZ85219, Tel. 480-982-4485. Campingplaetze sind vorhanden
. www.azstateparks.com

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Der Ursprung des Namens stammt von der verlorenen Goldmine ab. Dieser Park befindet sich auf einer Höhe von 2 000 Fuß in der Sonoran Wüste.
Wanderwege u.a.
 “Treasure Loop Trail”, 2.4 Meilen Rundtrip
“Prospector’s View Trail”, 0.7 Meilen,
“Jacob’s Crosscut Trail”, 0.8 Meilen entlang des unteren Bereichs des Berges und dann weitere 4.5 Meilen durch den Park,
“Siphon Draw Trail”, 3.2 Meilen Rundtrip wobei nur erfahrene Wanderer in Begleitung auch den Flatiron 5.8 Meilen und ca. 5 Stunden Trail laufen können. Dieser Trail ist bzw.
Weg ist nicht gut beschildert, es wird steil und man muss teilweise klettern;
“Discovery Trail” beinhaltet Informationsschilder, viel Wildlife, Sitzbänke, tolle Aussichten etc.

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Ich entscheide mich für “Treasure Loop Trail No. 56” (rote Markierung), 2.4 Meilen. Ich brauche nicht lang, obwohl es dann mal mächtig hoch auf den Berg geht. Es ist auch
recht windig, sodass ich teilweise dachte, mich weht es gleich vom Berg. Es war somit auch noch kühl zu dieser Stunde, aber das war mir trotz Shirt fast egal. Mir ist es eh ziemlich warm vom Laufen.

Hier und auch in Arizona selber musste ich allerdings feststellen, dass ich arg oft mein Näschen leeren muss. Trockene Luft, Wüste, Staub, steife Brise...

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Als ich wieder unten am Parkplatz ankomme, freute ich mich auf meinen Wagen. Aber siehe da. Es sah alles nicht so aus wie ich es verlassen hatte. Dann fiel mir ein, dass ich ja von
diesem Parkplatz aus gar nicht losgelaufen bin. Zum Glück ist der Riesenberg “Superstition Mountain” ein guter Anhaltspunkt, sodass ich sofort wusste, in welche Richtung ich mich
weiterbewegen muss, um zu meinem Wagen zu gelangen.

Um 9.15 Uhr fahr ich dann zum “Goldfield Ghost Town” (established 1893) zurueck. Diese Geisterstadt ist 15 min. von Mesa (Freeway) und 40 min. von Phoenix entfernt. Am Besten
 kommt man von Hwy 88 und/oder Idaho Road. Die Stadt befindet sich am Historic Apache Trail.
www.goldfieldghosttown.com. Taeglich geoeffnet von 10 bis 17 Uhr, Tel. 480-983-0333.

Vor dem Ghosttown gibt es noch folgende Attraktionen:
“Apache Greyhound Park” auf Apache Trail & Delaware. Es befindet sich tlich fahrend, an der Apache Junction. Tel.: 480-982-2371
“OK Corral Stables”, links abgehend von Apache Trail. Hier kann man ausreiten. Tel. 480-982-4040.
“Superstition Mountain Museum”, rechts auf Apache Trail, 3 ½ Meilen nordoestlich auf Apache Junction auf Hwy 88, Tel.: 480-983-4888.
“Mining Camp Restaurant und Trading Post”, rechts auf Apache Trail, 2 Meilen nordoestlich auf Apache Junction ab von Hwy 88 Tel. 480-982-3181
Eine Jeep-Tour ist hier auch möglich. “Apache Trail Jeep Tours”, ganzjährig, Tel. 480-982-7661.

Um 9.30 Uhr ist hier noch nicht viel los in der Geisterstadt :-) Ich habe es mir lebendiger vorgestellt (lach). Es ist halt noch etwas vor den Öffnungszeiten. So konnte ich mich in Ruhe umsehen.

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Nur ganz wenige Shops waren geoeffnet und ein paar wenige Akteure trauten sich schon auf die Strasse.

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Jetzt geht es auf den Apache Trail zum Roosevelt Dam, aber zuvor muss ich noch über die Berge und 3 Seen fahren. Die Karte zeigt mir an, dass es ein Loop ist. Somit komme ich zum Ausgangspunkt
wieder an. Dies Fahrt muss ich dann heute noch schaffen bevor es dunkel wird.
Voller Erwartung machte ich mich dann auf den Weg.

USA AZ2008 59 Panorama Apache Trail

Ich fuhr entlang einer tollen Wuestenlandschaft. Wie oft habe ich angehalten, um mir einen kleinen Eindruck zu  verschaffen und nicht zu selten sagte ich laut --geil--.
Sorry fuer den Ausdruck, aber vor mir lag eine tolle Landschaft. Alles bluehte auch so schoen und die riesigen Kakteen waren, auch wenn fuer die Gegend Arizona typisch,
fuer mich einzigartig.

Ich wollte vor 12 Uhr mittags am “Canyon Lake”, denn um diese Uhrzeit koennte man mit dem “Dolly Steamboat” fahren. Als ich dort ankam las ich sofort am Ticketschalter,
dass die Ticket fuer Mittag schon ausverkauft waeren. Enttaeuscht ging ich in das Restaurant und bestellte mir eine teure Pommes mit teuren Chicken Strips. Trotz kaltem Wind
sass ich draussen um einen super Blick auf den See samt dem Schiff haben zu koennen. Auf dem Steamboot ist wahrlich nicht allzu viel Platz. Eine Reservierung war doch wirklich
noetig. Das Schiff ist so gut wie die einzige offizielle Attraktion auf dem See. Alle anderen vergnuegen sich mit ihren Speedbooten und Water Ski.

USA AZ2008 60 dolly steamboat

Zurück zur “Dolly”. Das Schiff ist ein “Mark Twain Voyage” aboard Dampfschiff Replika. Es gibt eine 90minuetige Tour (mit vielen Infos über die Natur. Evt. Sicht auf  ein “Bighorn Schaf”), die täglich um 12 Uhr mittags und 14 Uhr stattfindet.

Arizona Steamboat Cruises, PO Box 977, Apache Junction, AZ85217-0977, Tel. 480-827-9144, Fax: 480-671-048r 3. www.dollysteamboat.com
Für Privatveranstaltungen steht das Dampfschiff auch zur Verfügung.
Nach dem Snack machte ich mich nun schnell wieauf den Weg.
Weiter ging es entlang dem Canyon Lake und Apache Lake Richtung Roosevelt Dam.

Zuvor kam ich an dem beruehmtberuechtigen original altem Stagecoach vorbei “Tortilla Flat” www.tortillaflataz.com

USA AZ2008 62 Tortilla Flat Stagecoach

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Nach einem kleinen Einkauf und Fotostopp ging es gleich weiter. Erst muß ich über eine überflutete Strasse fahren. Dank meines Jeeps, war das zum Glück kein Problem.
Dann bog ich irgendwann mal kurz links ab,

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USA AZ2008 61 Apache Lake

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“Fish Creek Hill”  Das Foto mit mir entstand nur, weil ein Amerikaner meinte, ich müßte unbedingt eines haben als Beweis, dass ich auch hier war.

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150 Männer haben damals in der gluehenden Sonne die windige Strasse (10%ige Steigung) des Apache Trails durch diese Fish Creek Hills gebaut.
Wild Hogs Forever - hommage an die Harley

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Kurz danach sehe ich weit unten eine schöne kleine Brücke.

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Diese Bruecke wie die vielen danach, sind nur einspurig. Hier ist Vorsicht geboten sowie auf der Fahrt an sich. Ich konnte meist nur zwischen 20 und 40 mph fahren, da mein
Jeep bei der Steigung, Kurven und ab und an sandigen Strassen es nicht so ganz packte. Habe leider kein 4WD.
Ich komme wieder an einer Brücke vorbei wo ich anhalte. Eine Abkühlung im Bach gibt es auch noch :-)
Die Straß ist lang keine mehr. Die nächsten 22 Meilen gibt es nur noch Sandstraßen, die ein schnelles Fahren unmöglich machen. Hier ist absolute Vorsicht geboten.
Langsam, aber sicher kam ich nun zum Ende der 22 Meilen langen Sandstraße. Ich war nun am “Roosevelt Dam” angekommen. Es gibt hier einen Aussichtspunkt mit Parkplatz.

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Der Roosevelt Dam wurde von 1989 bis 1996 für US $ 430 Mio. gebaut. Verbesserungen an dem Damm waren notwendig, da die evtl. grosse Flut wohl größer ausfallen könnte, als vorerst gedacht. Der Damm, der um 77 Fuß höher gebaut wurde, erreichte somit eine Speicherkapazität von weiteren 20%.

Ab kurz vor dem Roosevelt Damm ist der Weg wieder eine richtige Strasse. Gottseidank!!! Endlich kann ich wieder schneller fahren, denn ich habe noch einen extrem langen Weg vor mir.
Ich hatte noch nicht mal die Hälfte der Mordsstrecke hinter mich gebracht und es war schon längst nach 14 Uhr. Gegen 17.30 Uhr sollte es langsam, aber sicher, dämmern.

Nach Roosevelt Lake kommt eine grosse, interessante, Brücke. Es gibt einen Aussichtspunkt namens “inspiration point”.

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AZ apache trail inspiration point

Ab hier muß ich die Entscheidung treffen, welchen Weg ich nehmen soll. Mein Navi macht eh schon schlapp. Es meint, ich wäe irgendwo abseits der Strassen. Es zeigt mir auch Sachen an, die gar nicht existierten.
Gut, dass man sich nicht zu sehr darauf verlassen muss. Eine Karte dabei zu haben ist sehr ratsam.

Von der US 88 fahre ich Richtung Globe.
In Globe will ich das “Besh-Ba-Gowah” Archaeological Park besuchen. Allerdings ist es nun zu spät dafür. Ich werfe nur einen kurzen Blick von Aussen auf die Ruine.
Der schönste Teil der Route lag bereits hinter mir. Ich fuhr nun die 10 East runter Richtung Tucson. Es wird schon spät und ich mache mich auf die Suche nach einer günstigen Unterkunft. Diese
soll nah zu den Old Tucson Film Studios sein. So brauch ich am nächsten Tag nicht lang fahren. So lande ich im Super 8 Motel in Casas Adobes. Nur 12 Meilen am nächsten Morgen zu fahren.
Ich zahle einen vergünstigten Preis von ca. 77 Dollar. Bevor es ins Bett ging, lief ich zur Stärkung zum Panda Express. W

Montag, 24.03.2008
Ich wache frü auf, stand aber erst gegen 8 Uhr auf. Frühstück gab es naemlich bis 9 Uhr. Um 8:50 Uhr gehts nach Old Tucson. Mein Navi zeigte mir 18 Meilen zu fahren an.

Ich fahr noch eine Weile auf der I-10 East, um dann auf den Gates Pass Road abzufahren Richtung Old Tucson. Ankunft 9.30 Uhr. Wie alle anderen wartete ich auf den Einlass brav vor den großen Holztüren.
Eine Tür wurde dann noch vor 10 Uhr geöffnet, damit wir wenigstens die Toiletten nutzen können. Einige der Akteure kommen gar zu uns raus- zu Fuss und Pferd. Sie machten Späße mit uns. Die Kinder sind begeistert. Absolut alle Angestellten hier sind äußerst freundlich und gut gelaunt.

201 S Kinney Rd, Tucson, www.oldtucson.com, geoeffnet ab 10 Uhr
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Shows:
Old Tucson Historic Tour, 30 min., um 10.15, 11.15, 13, 14, 15.30, 16.30 Uhr
Miracle Elixir Show, 10 min., um 13.45 Uhr
The Great Tucson Bank Robbery (Gunfight), 15 min., um 11 und 17.30 Uhr
Miss Kitty’s Can-Can Revue, 20 min., um 11.30 u.17 Uhr
Cowgirl Up! (Country Musical), 20 min., um 14 Uhr
Return of the Three Amigos (Stunt Show), 20 min., um 12.30, 15 Uhr
The Hunted (Gunfight),  15 min., 16 Uhr


Filme: Remembering John Wayne, 20 min., um 11, 13, 15.30 Uhr  und Where Legends Walked, 10 min., um 10.30, 12, 14.30, 16.30 Uhr.

Diese Film- und Westernstadt ist legendaer. Hier wurden wohl weit ueber 300 Filme gedreht. 3.10 to Yuma (alte Version), viele John Wayne Filme, die Erfolgsserie
“High Chaparell”, “Schneller als der Tod” mit Leonardo Di Caprio und Sharon Stone usw. usw.

"High Chaparell" Filmkulisse
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Old Tucson Studios ist fuer dieses Jahr wieder fuer mind. 3 Filme vorgemerkt.

 

Auch hier gibt es eine Eisenbahn. Allerdings verlaeuft die Fahrt ruhig ab, da der Lokfuehrer nichts zu der Stadt und der Geschichte erzaehlt. Es stehen einem schoen gestriegelte
Pferde zur Auswahl fuer einen Ride gegen eine hohe Gebuehr.

Dieser Zug wurde u.a. fuer den Film mit Will Smith "Wild Wild West" genutzt.
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Das erste was ich nun hier tat war die “Old Tucson Historic Tour” mitzumachen.

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Danach liefen wir alle zurueck zur “Pima Bank” wo in den naechsten Minuten ein Bankraub auf witzige Art und Weise nachgespielt wurde.

gunshow
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Gleich danach stuerzten wir uns auf die Plaetze im Grand Palace, um Miss Kitty und ihre zwei Taenzerinnen zu sehen.

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Diese Show ist ein MUSS. Es ist wahnsinnig witzig und Miss Kitty hat super gesungen. Auch das Publikum wurde sehr in die Show miteinbezogen. Solltet ihr dort sein, muesst ihr
unbedingt in diese Show und haltet eure gut aussehenden Maenner von den Maedels fern. Wer eher mittig sitzt, koennte ”Opfer” werden.

Danach ging es etwas ruhiger zu bis zur Stunt Show “The return of the three Amigos”.

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Die Show war super lustig, mit vielen Stunts, die Frauen schlugen kraeftig zu, ein paar Schiessereien und eine Explosion. Bloss nicht diese Show verpassen.

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Mehr an Shows schaute ich mir nicht an. Ich kam zum Entschluss, dass ich aus Zeitgruenden mich eher auf den Heimweg nach Los Angeles machen sollte. Eigentlich war der morgige Dienstag dafuer vorgesehen, aber es waere nun zu viel gewesen, noch am gleichen Tag zu dem Park Saguaro NP East, der hinter Tucson lag, zu fahren. Von dort aus wuerde ich dann am naechsten Tag sicherlich 10 Stunden benoetigen bis LA.

So machte ich mich langsam um 13.20 Uhr auf den Weg. Es lagen 503 Meilen vor mir. Bereits gegen 17.17 Uhr fuhr ich ueber die kalifornische Grenze.

Ohne im Grunde anzuhalten, fuhr ich bis nach Los Angeles durch und ich hatte eine gute Zeit erwischt. Ich geriet in keinen Stau. Ich war recht ueberrascht. Nach ca. 7 Stunden und
nach ueber 1700 Meilen kam ich und mein Wagen unbeschadet nach Hause. Man muss dazu sagen, dass ich weit westlich von Los Angeles wohne (Strandnaehe). Ich meine, dass
ich die Strecke in einer Top-Zeit gemeistert habe.

Ich danke meinem Auto, dass es trotz (im nachhinein festgestellt) teilweise schlechten Vorderbremsen und der ganzen Tortour durchgehalten hat.

Muede ging ich noch schnell zur Pizzeria und dann ab nach Hause ins Bett.

 

Flintstone Pre Historic Park

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