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Schloss Lichtenstein   October 31, 2013

Erbaut im 19. Jhd. im Stil des Historismus auf einer Höhe von 817 m ü. NN über dem Tal der Echaz.
1390 wurde an der jetzigen Stelle die Burg Lichtenstein erbaut. Sie folgte auf der Vorgängerburg Alt-Lichtenstein, die unweit von der Burg Lichtenstein in 1381 im Schwäbischen Städtekrieg zerstört wurde. Die neue Burg verlor ihre strategische Bedeutung mit der Zeit und verlor 1567 ihren Status als Herzogssitz. Sie wurde nun als Forsthaus genutzt. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde das Gebäude als Teil der Pfandschaft Achalm von der Tiroler Linie des Hauses Habsburg in Besitz genommen. In der Folgezeit verfiel die Anlage allmählich.
Der letzte Lichtensteiner fiel 1687 im Kampf gegen die Türken. Da keine weiteren Nachfolger bekannt sind, gelten sie seither als ausgestorben.
1802 wurden Teile der Burgruine abgetragen und auf Geheiß von Herzog Friedrich II., dem späteren König Friedrich I. von Württemberg, ein fürstliches Forst- und Jagdhaus errichtet.
Im 19. Jhd entstand im Zuge der Romantik ein großes Interesse am mittelalterlichen Rittertum. Wilhelm Hauff veröffentlichte 1826 seinen Roman Lichtenstein, der auf die spätmittelalterliche Burg Lichtenstein Bezug nimmt.
Wilhelm Graf von Württemberg, ein Vetter des Königs, interessierte sich sehr für mittelalterliche Geschichte und historische Bau- und Kunstdenkmäler. Er war von Hauffs Roman begeistert und entschloss sich zum Ankauf des Lichtenstein, nachdem er schon länger eine Burgruine auf der Schwäbischen Alb zum Wiederaufbau als Sommersitz gesucht hatte. Das zu dieser Zeit dort befindliche Forsthaus wurde 1837 von Graf Wilhelm nach Verhandlungen mit dem Uracher Oberförster Philipp Freiherr von Hügel und dessen Nachfolger Friedrich von Mandelsloh erworben. Der Graf, ein leidenschaftlicher Sammler von Waffen, Rüstungen und Gemälden, benötigte einen Aufbewahrungsort für seine Kunstgegenstände und wünschte sich dafür eine möglichst authentische Ritterburg. Nach dem Abbruch des Forst- und Jagdhauses wurde das Schloss zwischen 1840 und 1842 nach den Plänen Carl Alexander Heideloffs gebaut.
1898 und 1901 wurden in der Vorburg weitere Gebäude erstellt, die sich stilistisch der historistischen Anlage einordnen.

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Schloss Haigerloch  November 11, 2013

Um 1200 als mittelalterliche Burganlage von den Grafen von Hohenberg erbaut. 1580-1585 durch Graf Christoph von Hohenzollern-Haigerloch zum Renaissance-Schloss umgebaut. 1585-1588 Bau des Fruchtkastens und der Hofkaplanei. 1662-1670 Aufstockung des Hauptgebäudes sowie Bau der Obervogtei unter Fürst Meinrad I.   Graf Franz Anton ließ 1697-1700 das Innere mit Stuckdecken und -portalen ausstatten sowie den neuen Bau errichten. Ab 1850 Einzug der Preußischen Oberamtsverwaltung. 1947-1975 beherbergte das Schloss eine Verwaltungsschule. Seit 1975 befindet sich das Schloss in Privatbesitz.

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Wasserschloss Glatt

Das Wasserschloss Glatt ist eines der wenigen erhaltenen Wasserschlösser des Landes, wobei der Zustand als Wasserschloss wiederhergestellt wurde. Es ist eines der ältesten Renaissance-Schlösser Süddeutschlands.
13. Jhd bis 1671, Herrschaft derer von Neuneck. 1286 Heinrich von Neuneck (genannt 1282 bis 1290) ist Vogt im zwei Jahre zuvor zur Stadt erhobenen Sulz. 1296 ist sein Sohn Ulrich von Neuneck mit regelmäßigem Sitz in Glatt. Er dürfte dort aber schon länger gewohnt haben, da sechs Jahre zuvor die Pfarrkirche in Glatt auf seine Bitte hin geweiht worden war. 1496 Hans von Neuneck (genannt 1454 bis 1508) kauft dem aus einer Nebenlinie stammenden Anton von Neuneck seinen Teil an der Wasserburg ab. Anton baut sich einen neuen Sitz auf der anderen Seite der Glatt, das Haus im Gießen. 1525 Bauernkrieg. Agnes Apollonia Elisabeth von Neuneck, († 1677, in Speyer), letzte Angehörige ihres Geschlechtes und Kanonissin in Münsterbilsen, vererbte das Schloss an das Trierer Domkapitel, welches es 1679 an den Freiherrn Johann Franz Dietrich von Landsee verkaufte. 1706 erfolgte der Weiterverkauf an das Kloster Muri (1706–1803).     1803 Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen (bis 1854 Sitz eines hohenzollerischen Oberamts). Ab November 2001 Nutzung als Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt.

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Schloss Roseck November 1, 2013

Ursprünglich Burg, die evtl. von den Pfalzgrafen von Tübingen zur Zeit der Staufer (1138–1254) erbaut wurde.1287 Ersterwähnung. Gottfried I. († 1316), Graf von Böblingen und Pfalzgraf von Tübingen, einer der schwäbischen Grafen, deren Widerstand König Rudolf im Jahr 1287 brach, musste damals diesem König diese Festung (castrum Rosseccke) überantworten. Mitte des 14. Jhd in Besitz der Herren von Ow, schließlich des Burkhart von Hönstein, der die Burg 1408 an Hinz von Hailfingen verkauft. Von 1410 bis 1989 wechselte die Burg ca. 7 Mal seinen Besitzer.
1898 kaufte Heinrich Guoth, Diplom-Landwirt und Sohn des Verwalters des Hofes, das Gut auf und betrieb hier Milch- und Obstwirtschaft. Nach seinem frühen Tod verkaufte seine Witwe das Schlossgut 1917 an den Seifenfabrikanten Franz Öchsle aus Plochingen.
1947 schenkte Franz Öchsle Schloss Roseck den Franziskanerinnen von Schramberg-Heiligenbronn (Kreis Rottweil), die in das Schloss einzogen. Sie bewirtschafteten das dazugehörende Gut und erbauten im Jahr 1958 ein Genesungsheim. 1989 verpachteten sie das Schloss an ein franziskanisches Lebenszentrum, das von den „Kleinen Dienern Jesu“ betrieben wurde. Nach nur 14 Monaten zogen die Kleinen Diener wieder aus, weil gegen den Leiter ein Verfahren wegen Kindesmissbrauchs lief. Darauf wurde das Schloss zur Unterkunft für Asylbewerber.
Am 9. August 1991 wurde das historische Schloss durch einen Brand unbewohnbar gemacht. Ein Suchtkranker hatte den Brand im Vollrausch gelegt. Die Franziskanerinnen von Heiligenbronn ließen das Dach wieder decken, doch ausgebaut wurde das Schloss nicht mehr.
1993 Erwerb durch Oskar Eggenweiler aus Sulz am Neckar für 5,3 Millionen Deutsche Mark. Januar 2007 Schloss steht nahezu leer; lediglich eine Wohnung ist vermietet. Im Altbau sollte nach Eggenweilers ursprünglichen Plänen eine Klinik für Schädel-Hirn-Erkrankte entstehen. Im Nebenbau, 1959 errichtet, betreibt die Schloss Roseck Pflegegesellschaft ein Heim mit 21 Betten und zehn Wohnungen für betreutes Wohnen. Die Pflegegesellschaft, die von Eggenweilers Frau Susanne geleitet wird, betreut darin Patienten, die von den Krankenhäusern nach Schlaganfällen, Schädelhirntraumata und anderen Gebrechen eingewiesen werden. Auch MS-Kranke, Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen, mit Demenz oder Alzheimer werden aufgenommen
2007 wurde das Anwesen mit sämtlichen Ländereien von Markus Eggenweiler erworben. Die Schloss Roseck GmbH ist weiterhin Pächterin der Grundstücke und plant umfangreiche Modernisierungen und Erweiterungen.
Am 16. März 2012 wurde bekannt, dass dem Pflegezentrum Schloss Roseck durch das Landratsamt Tübingen aufgrund verschiedener Verstöße die Betriebserlaubnis entzogen wurde. Im Januar 2014 wurde das Schloss an einen privaten Käufer verkauft, der es selbst bewohnen will.

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Vorburg

oder auch Turniergarten genannt, stammt aus dem 15. Jh. Allerdings wurde hier die Haltung der kostspieligen Turniere selten erlaubt. 1863-1880 wurde im Turniergarten ein Schaugarten mit einheimischen und exotischen Baumarten angelegt. Die Burg zeigt wie ein mittelalterlicher Wehrbau der neuen Kriegskunst baulich angepasst wurde. Die Schlüsselscharten waren für das Schießen mit der Armbrust und den neuen Handfeuerwaffen bestimmt. Am oberen Teil der Mauerreste sind Spuren des ehemaligen überdachten Wehrgangs zu sehen.

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Der rund 20 Meter hohe Bergfried mit 3 Meter dicken Mauern diente als letzte Zuflucht und war ebenerdig nicht zugänglich. Der Eingang konnte über eine Leiter oder Strickleiter
erreicht werden, die bei Gefahr eingezogen wurde. Unter dem Dach verlief ein Wehrgang. Darunter befanden sich 2 weitere Stockwerke, ganz unten im Turm das Bergverlies.

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Steinkugelpyramide - Bis ins 15. Jh. stelten wenig schlagkräftige Steinwurfgeschütze (Katapulte oder Bliden) eine Bedrohung für Bugen dar.
Bei Räumungsarbeiten im 19. Jh. wurden zahlreiche Steinkugeln zw. dem Bergfried und dem Tor im Schutt gefunden.
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Neben dem Bergfried an der Schildmauer wird der Standot des mittelalterlichen Wächterhauses vermutet. Das Haus hatte 2 Wohnstuben, 2 weitere Stuben, 2 Kammern,
einen Pferde- und Viehstall und darunter einen Keller. Der Dachboden (gen. Schneiderhaus) war wohl Wohn- und Arbeitsstätte des Schneiders.
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Schloss Hohenzollern

Das heutige Schloss ist das Werk des berühmten Berliner Architekten Friedrich August Stüler, der, noch immer Schüler und Erbe von Karl Friedrich Schinkel ist, wurde durch den König als Architekt in 1842 ernannt. Das Schloss ist im neugotischen Stil gebaut. Der beeindruckende Eingangsbereich ist die Arbeit des Ingenieurs-Offizier Moritz Karl Ernst von Prittwitz, der als führender Ingenieur in Preußen galt. Die Skulpturen rund um und im Inneren der Burg sind das Werk von Gustav Willgohs. Die Burg Hohenzollern ist ein Denkmal für die Ideale der deutschen Romantik Bewegung und integriert die idealisierte Vision dessen, was einer mittelalterlichen Ritterburg sein sollte. Aufgrund dessen ist die Burg Hohenzollern ähnlich wie Schloss Neuschwanstein in Bayern, allerdings ohne die fantastischen Elemente. Die Burg diente auch dazu den Ruf der preußischen Königsfamilie zu verbessern.
Der Bau begann im Jahr 1850 und wurde vollständig von der Brandenburgisch-Preußischen und die Hohenzollern-Sigmaringen Linien der Hohenzollern-Familie finanziert. Zu Friedrich Wilhelm IV, Bruder König Wilhelm I, Zeiten, wurde der Bau am 3. Oktober 1867 nach 17 Jahren endlich beendet. Das Schloss wurde am 3. September 1978 durch ein Erdbeben beschädigt und war in Reparatur bis Mitte der 1990er Jahre.
The current castle is the work of the famous Berlin Architect Friedrich August Stüler, who, while still the student and heir of Karl Friedrich Schinkel, was appointed the Architect of the King in 1842. The castle is constructed in the Gothic Revival style. The impressive entryway is the work of the Engineer-Officer Moritz Karl Ernst von Prittwitz who was considered the leading fortifications engineer in Prussia. The sculptures around and inside the castle are the work of Gustav Willgohs. The Hohenzollern Castle is a monument to the ideals of the German Romanticism movement and incorporated the idealized vision of what a medieval knight's castle should be. In this way, Hohenzollern Castle is similar to Neuschwanstein Castle in Bavaria, though without the fantastic elements that cover Neuschwanstein. The castle also served to enhance the reputation of the Prussian Royal Family, by rebuilding the ancestral castle in such an ornate form.
Construction began in 1850, and was funded entirely by the Brandenburg-Prussian and the Hohenzollern-Sigmaringen lines of the Hohenzollern family. Seventeen years later construction was completed on 3 October 1867 under Frederick William IV's brother King William I. The castle was damaged in an earthquake on 3 September 1978, and was under repair until the mid-1990s.

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Friedrich Wilhelm IV. Koenig von Preussen - Erbauer der Zoellernburg
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Tiefburg


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located in the district of Handschuhsheimer, dates back to the Middle Ages, although records do not indicate exactly when it was built. The castle sustained heavy damage during the Thirty Years War, and as a result, was destroyed during the War of the Palatinate Succession in January of 1689. Instead of rebuilding the castle, a new mansion was built beside it. Later, for safety reasons, much of the original castle was knocked down. Between 1911 and 1913, Count Raban Graf von Helmstatt, renovated the ruins into what is there today. Parts of the castle are still used for festivals.

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