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Niedersachsen  /  Lower Saxony

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Burg Bad Bentheim
Schloss Clemenswerth
Schloss Iburg
Schloss Königsbrück

 

Burg Bad Bentheim

Das Fürstenhaus Bentheim besteht aus zwei im Münsterland beheimateten Linien – den "Fürsten zu Bentheim und Steinfurt", in deren Besitz sich die Burg Bentheim befindet sowie den "Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg" mit Stammsitz Rheda.
1050 Erste Erwähnung eines Ortes namens "Binithem" in den Abgabenregistern der Abtei Werden (heute ein Stadtteil von Essen).
1116 Kaiser Lothar III. erobert die Burg Bentheim und übergibt sie seinem Schwager Otto von Salm-Rhieeck
1146 Nach einer Fehde mit dem Bischof von Utrecht fällt die Burg an Graf Dietrich VI. aus dem Hause Holland.
um 1160 Errichtung der Burgmauern, des Turms der Katharinenkirche und des Pulverturms.
1394 Bernhard, der letzte Graf von Bentheim aus dem Hause Holland, gründet Kloster Frenswegen. Nach seinem Tod fallen Burg und Grafschaft an das Geschlecht der Herren von Gütterswyk.
1487 Der "Immerwährende Erbvertrag" bestimmt den Zusammenschluss der Grafschaften Bentheim und Steinfurt.
Um das Jahr 1600 erreichte die Grafschaft Bentheim ihre größte territoriale Ausdehnung. Der universell gebildete Graf Arnold II. stellte wichtige Weichen in kultureller Hinsicht. Er führte in seinem Herrschaftsgebiet den reformierten Glauben ein und gründete die ersten Hochschulen.
Seine Nachkommen verwalteten das Erbe jedoch mit weniger Geschick, Gebietsteilungen und die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges taten ihr Übriges. Der Niedergang führte zur Verpfändung der Grafschaft Bentheim und dem Ende der Eigenstaatlichkeit im Jahr 1753. Dies alles stand im Gegensatz zu den allgemeinen Entwicklungstendenzen im 17. und 18. Jh. Deutschland bestand nach dem Westfälischen Frieden (1648) aus einem Flickenteppich souveräner Staaten, regiert von Adelshöfen, die die Bühne eines reichhaltigen kulturellen Lebens waren.
Überall wurden die Burgen zu Barockschlössern umgebaut, wozu in der geschwächten Grafschaft jedoch das nötige Geld fehlte - ein Umstand, dem wir den Erhalt der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bausubstanz der Burg Bentheim verdanken.
Auch wenn 1804, unter Aufbringung exorbitanter Gelder, die Auslösung der 1753 verpfändeten Grafschaft gelang, war eine dauerhafte Wiederherstellung der Landesherrschaft nicht mehr möglich.
Die Neuordnung Europas nach dem Sieg über Napoleon ließ zwar die Aristokratie als solche unangetastet, sie beschränkte aber die deutsche Kleinstaaterrei. In diesem Zusammenhang wurde die Grafschaft Bentheim dem Königreich Hannover zugeschlagen. Zur Entschädigung wurde den Grafen von Bentheim 1817 der prestigeträchtige Fürstentitel verliehen.
Die Fürsten zu Bentheim erlebten eine zweite Blüte – zwar ohne politische Macht, aber als gesellschaftliche Elite und als fähige Offiziere in preußischen Diensten. Der historische Ausbau der Burg Bentheim entsprang dem Stolz auf eigene Familientradition.
Nach dem Untergang der Monarchie (1918) wurde die Burg Bentheim nur noch gelegentlich für Sommeraufenthalte genutzt, die Säle der Kronenburg empfand man bald als unmodern. Nach dem 2. Weltkrieg diente die Burg verschiedenen Zwecken, bis die Kronenburg 1993 für Besucher geöffnet wurde.
Heute leitet die Geschicke der Burg Bentheim S.D. Erbprinz Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt, geboren 1977. Seit 2007 ist er verheiratet mit I.D. Erbprinzessin Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt.
The Fürstenhaus Bentheim consists of two lines, the "Fürsten zu Bentheim and Steinfurt", which are located in the Muensterland and are owned by Bentheim Castle, as well as the "Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg" with the Rheda tribe.
1050 First mention of a place called "Binithem" in the tax registers of the abbey Werden (today a district of Essen).
1116 Emperor Lothar III. conquers the castle of Bentheim and hands it over to his brother-in-law Otto von Salm-Rhieeck
1146 After a feud with the bishop of Utrecht, the castle fell to Count Dietrich VI. from Holland.
around 1160 erection of the castle walls, the tower of the Katharinenkirche and the Pulverturm.
1394 Bernhard, the last count of Bentheim from Holland, founded Frenswegen monastery. After his death, the castle and the county fell to the sex of the lords of Gütterswyk.
1487 The "Everlasting Hereditary Agreement" determines the merger of the counties of Bentheim and Steinfurt.
Around 1600 the county of Bentheim reached its greatest territorial extent. The universally educated Count Arnold II set important course in cultural terms. He introduced the reformed faith in his domain and founded the first universities.
His descendants, however, managed the legacy with less skill, territorial divisions, and the devastation of the Thirty Years War. The decline led to the pledging of the county of Bentheim and the end of statehood in 1753. This was contrary to the general trend of development in the seventeenth and eighteenth centuries. Germany was governed by a patchwork of sovereign states, after the Peace of Westphalia (1648) from the Adelshofen, which were the stage of a rich cultural life.
Everywhere the castles were rebuilt into baroque châteaux, but the necessary money was missing in the weakened county - a circumstance which owed us the preservation of the medieval and early-modern building of the Bentheim castle.
Even if 1804, with the application of exorbitant funds, succeeded in the release of the county, pledged in 1753, a permanent restoration of the sovereignty was no longer possible.
The reorganization of Europe after the victory over Napoleon left the aristocracy unaffected, but it restricted the German small towns. In this context, the county of Bentheim was allocated to the Kingdom of Hanover. In 1817, Count von Bentheim was awarded the prestigious title of prince.
The princes at Bentheim experienced a second flowering - without political power, but as a social elite and as capable officers in Prussian service. The historic development of Bentheim Castle was the result of pride in one's own family tradition.
After the decline of the monarchy (1918) the castle Bentheim was used only occasionally for summer stays, the rooms of the Kronenburg were soon felt as unfashionable. After the Second World War, the castle served various purposes until the Kronenburg was opened to visitors in 1993.
Today, the fortunes of Bentheim Castle S.D. Erbprinz Carl Ferdinand of Bentheim and Steinfurt, born 1977. Since 2007 he is married to I.D. Hereditary princess Elna-Margret zu Bentheim and Steinfurt.

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Die Coevordener Bürger van der Scheer, Boom und Lesturgeon unternahmen im Sommer 1842 eine Kur- und Informationsreise in die benachbarte Graftschaft Bad Bentheim. Nicht zuletzt ihr erfolgreicher Kuraufenthalt im Heilbad Bentheim war für die drei Podagristen Anlass, ihre Erlebnisse in einem vergnüglichen Reisebericht festzuhalten. Auf seiner Grundlage entwickelten die Rotary Clubs Coevorden und Bentheim einen rund 75 km langen Wanderweg. der zwischen dem Kasteel in Coevorden und der Bentheimer Burg die historischen Etappenziele verbindet.
In the summer of 1842, the citizens of Coevorden van der Scheer, Boom and Lesturgeon undertook a cure and information journey to the nearby Bad Bentheim graft. Not least her successful spa stay at the Bentheim spa was the reason for the three podiatrists to record their experiences in a fun-filled travel report. On the basis of it the Rotary clubs Coevorden and Bentheim developed a roughly 75 km long hiking trail. between the Kasteel in Coevorden and the Bentheim castle.

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Schloss Iburg

Schloss Iburg besteht aus der ehemaligen Residenz und dem aus im 11. Jhd. gegründeten Benediktinerkloster. Es ist somit eine Doppelanlage. Der wohl ganze Stolz ist der barocke
Rittersaal mit seiner Deckenmalerei. Die spätere erste Königing von Preußen, Sophie Charlotte, wurde hier in 1668 geboren.
Schloss Iburg consists of the former residence and the Benedictine monastery founded in the 11th century. It is thus a double plant. Probably all pride is the Baroque
Rittersaal with its ceiling painting. The later first king of Prussia, Sophie Charlotte, was born here in 1668.

Castle D 32 SchlossIburg

Dingplatz  -  Unter den sieben Gerichtslinden trat hier das Iburger Gogericht nachweisbar seit 1225 zum “Gebotenen Ding” zusammen. Die Anführer der von Fürstbischof Franz v. Waldeck
1535 in Münster besiegten Wiedertäufer Leyden, B. Knipperdolling und B. Krechting wurden hier nach Gefangenschaft im “Bennoturm” zum Tode verurteilt und 1536 in Münster hingerichtet. 
Das letzte Todesurteil erging hier 1817.
Dingplatz - Under the seven court lords the Iburger Gogericht came together demonstrably since 1225 to the "commanding thing" together. The leaders of the rulership, signed by Prince Bishop Franz v. Waldeck In 1535 defeated Leyden, B. Knipperdolling and B. Krechting were condemned to death in the "Bennoturm" to death and 1536 in Münster.
The last death sentence was issued here in 1817.

Castle D 33

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Die sogenannte Klotzbahn ist Teil der mittelalterlichen Vorburg. Sie diente im Mittelalter vermutlich als Turnierplatz und wurde bis in das 18. Jahrhundert als Auffahrt zu den Residenz- und Klostergebäuden genutzt. Ursprünglich betrat man die Klotzbahn nacheinander durch zwei gesicherte Einganstore, denen ein Gerichtsplatz vorgelagert war. Die Bezeichnung Klotzbahn, früher Kloethbahn, leitet sich vom niederdeutschen “Kloet” = Kugel, Klotz ab. Als Kloth bezeichnete man im 15. Jahrhundert mit Einführung der Feuerwaffen die Kugeln der Schusswaffen.
The so-called Klotzbahn is part of the medieval Vorburg. It probably served as a tournament place in the Middle Ages and was used as a driveway to the Residenz and monastery buildings until
the 18th century. Originally, the tracks were entered in succession through two secure entrances, which were preceded by a courthouse. The term Klotzbahn, formerly Kloethbahn, derives from
the Low German "Kloet" = ball, log off. In the fifteenth century, with the introduction of the firearms, the bullets of the guns were designated as Kloth.

Castle D 35

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Piepken - Eine im Jahre 1518 unter dem Prior des Klosters Josef Frerking aus Oldenzaal angelegte Wasserleitung aus hölzernen Rohren versorgte das Kloster und die Residenz mit frischem Trinkwasser. Von einer Quelle afu dem Dörenberg gelangte das Wasser über eine 2000 Meter lange Leitung durch das Tal auf den tiefer gelegenen Burgberg. Hier, am tiefstgelegenen Punkt der Wasserführung, war das Wasser auch der Iburger Bevölkerung zugänglich.
Piepken - A water pipe made of wood pipes, built in 1518 under the priest of the monastery of Josef Frerking from Oldenzaal, supplied the monastery and the residence with fresh drinking water.
From a source afu the Dörenberg the water came through a 2000 meter long line through the valley to the lower Burgberg. Here, at the lowest point of the water supply, was the water
also accessible to the population of Iburg.

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Die 1664 eingeweihte evangelische Schlosskirche war ehemals eine Kapelle des ersten evangelischen Fürstbischofs von Osnabrück, Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg (1661-1698). Dieser ließ
den gesamten südlichen Gebäudeteil mit Kapelle, Arbeits- sowie Wohnräumen für die fürstbischöfliche Familie erbauen. Die Kapelle konnte nur durch das Schloss betreten werden. Ein äußerer Zugang wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt. Heute dient sie der evangelischen Kirche. Aus der Erbauungszeit um 1664 stammen u.a. das Altarbild und die Kanzel.
The Protestant castle church, consecrated in 1664, was formerly a chapel of the first Protestant prince-bishop of Osnabrück, Ernst August I of Braunschweig-Lüneburg (1661-1698). This left
build the entire southern part of the building with a chapel, work and living rooms for the princely family. The chapel could only be entered through the castle. External access was created at the beginning of the 20th century. Today it serves the evangelical church. From the time of construction around 1664, the altar and the pulpit.

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Schloss Königsbrück 
(Privatgründstück! Besuch nicht möglich! Bitte Privatsphäre respektieren! / Private property! Do not approach the premises!)

Castle D 30 SchlossKönigsbrück

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Schloss Clemenswerth

Kurfürst Clemens August von Köln ließ dieses Jagdschloss in den Jahren 1737-1749 durch den Baumeister J.C. Schlaun errichten. Heute ist das Schloss die einzig erhaltene Jagdsternanlage weltweit.
Elector Clemens August of Cologne left this hunting castle in the years 1737-1749 by the master builder J.C. Build the cape. Today, the castle is the only remaining hunting lodge in the world.

Castle D 01 Clemenswerth

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