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Schloss Proschwitz

Ein Schloss im Stil des Neubarock mit einem der ältesten noch existierendem privaten Weingut in Sachsen. In 1704 kaufte die Familie von Schilling das Grundstück und erbaute hierauf das Barockschloss. In 1732 kaufte es die Witwe Gräfin Magdalena von Beichlingen und errichtete einen schlichten L-förmigen barocken Schlossbau. Das Schloss wechselte seinen Eigentümer. Im Zeitraum von 1882 bis 1888 wurde Schloss Proschwitz durch den Anbau eines Wohnflügels nach Westen erweitert. Ab 1914 wurde das Schloss von Clemens Reichsgraf zur Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld unter der Federführung des Architekturbüros Lossow & Kühne restauriert. Nach dem Tod von Friederike Prinzessin zur Lippe-Weißenfeld wurde 1943 das Schloss durch die NSDAP beschlagnahmt. Später wurden im Schloss Kinder aus bombengefährdeten Regionen Deutschlands untergebracht. Das Schloss wurde geplündert und später als Lungenheilanstalt genutzt. 1979 erfolgte die Umwandlung in ein Kreisrehabilitationszentrum für geistig behinderte Kinder und Erwachsene. Seit 1990 kaufte Georg Prinz zur Lippe (* 1957) Stück für Stück die elterlichen Weinberge zurück und baute das Weingut Schloss Proschwitz in Zadel wieder auf. 1996 erwarb Prinz zur Lippe auch das Schloss seiner Eltern, das bis September 2000 für die Betreuung Behinderter genutzt werden konnte, wieder zurück. Nach dem Rückkauf musste das Schloss wegen umfangreicher Bauschäden über Jahre Stück für Stück saniert werden. Auf Schloss und Park Proschwitz werden heute Konzerte, Park- und Schlossfeste, Bankette, Tagungen und Hochzeiten veranstaltet.
A castle in the style of the Neubarock with one of the oldest still existing private winery in Saxony. In 1704 the Schilling family bought the property and built the Baroque castle. In 1732 the widow Countess Magdalena von Beichlingen bought it and built a simple L-shaped baroque palace. The castle changed its owner. Between the years 1882 and 1888 Schloss Proschwitz was extended westwards by the addition of a wing. From 1914, the castle of Clemens Reichsgraf was restored to the Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld under the supervision of the Architekturbüro Lossow & Kühne. After the death of Friederike Princess to the Lippe-Weißenfeld, the castle was confiscated by the NSDAP in 1943. Later, children were taken from Germany's bomb-prone regions. The castle was plundered and later used as a lung hospital. In 1979 it was transformed into a district rehabilitation center for mentally handicapped children and adults. Since 1990 Georg Prinz to the Lippe (* 1957) bought the parental vineyards bit by bit and rebuilt the Proschwitz vineyard in Zadel. In 1996, Prince zur Lippe also returned to the castle of his parents, which could be used until the end of September 2000 for the disabled. After the repurchase, the castle had to be renovated for several years, due to extensive building damage. Today, concerts, park and castle festivals, banquets, conferences and weddings are held at the Schloss and Park Proschwitz.

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Im west- und südwärts stark bewegten Gelände des Knorrgrundes entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein englischer Landschaftsgarten mit einer Größe von fünf Hektar. Ab 1913 wurde die geometrisch-französische Gartenanlage im Stil des frühen 18. Jahrhunderts vor der Westfassade angelegt. Eine überlebensgroße Sandsteinfigur eines gerüsteten Kriegers aus dem 17. Jahrhundert, vermutlich ein Geschenk aus Fontainebleau, schmückt den Park, in dem sich ein alter mittelalterlicher Weinkeller befindet.
In the beginning of the 19th century, an English landscaped garden with a size of five hectares was built in the west and south of the Knorrgrund. From 1913 onwards, the geometric-French garden was laid out in the style of the early 18th century before the Westfassade. A surviving large sandstone figure of a 17th century warrior, probably a gift from Fontainebleau, decorates the park, which houses an old mediaeval wine cellar.

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Der Weinbau jenseits des 50. Breitengrades wird durch die südliche Disposition der Weinberge, das günstige Mikroklima des Elbtales sowie in der Bodenkombination aus Lößlehm und Graniturgestein ermöglicht. Zwischen 1990 und 2008 erfolgt eine Sanierung des Weingutes. Betriebssitz ist ein Vierseithof aus dem 18. Jahrhundert.
Viticulture beyond the 50th degree of latitude is made possible by the southern disposition of the vineyards, the favorable microclimate of the Elbe and the granite rock. Between 1990 and 2008 the vineyard was renovated. The farm is a fourteenth century farmstead.

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Burg und Kloster Anlage Oybin

Zunächst nur einfache Befestigung, wurde die Burg Anfang des 14. Jh. zu einer wehrhaften Anlage ausgebaut, die dem Schutz zweier über den Paß des Gebirges führenden Handelsstraßen dienen sollte. Das geschah unter Heinrich von Leipa, dem Marschall des Königs Johann von Böhmen, der ihm das Zittauer Land einschließlich dem Berg Oybin als Lehen übertragen hatte.
Nach verschiedenen politischen Händeln fiel die Burg 1346 wieder an die böhmische Krone und es war dann Johanns Sohn, Karl IV., später deutscher Kaiser, der mit dem Bau des Kaiserhauses und der Stiftung eines Klosters für den Orden der Cölestiner wesentliche Akzente setzte. Die Klosterkirche, an der die berühmte Prager Dombauschule ihre Visitenkarte hinterließ, ist in ihrer Einzigartigkeit noch heute beredtes Beispiel dafür. 200 Jahre lang existierten nun Burg und Kloster neben- und miteinander. Eine Bewährungsprobe für dieses Zusammenleben mag die erfolgreiche Abwehr der Hussiten 1429 gewesen sein. Immerhin war ein Teil des Prager Domschatzes von St. Veit auf dem Oybin sicher verwahrt.
Als in der 2. Hälfte des 15. Jh. wieder ruhigere Zeiten begannen, herrschte auf dem Oybin bis in den Anfang des 16. Jh. eine rege Bautätigkeit. Nichts jedoch konnte die Ideen der Reformation aufhalten.
In Reformation und Gegenreformation wurde dem Klosterleben ein Ende gesetzt.
Schließlich erwarb im Jahre 1574 die Stadt Zittau den Oybin einschließlich aller zugehörigen Ländereien. 1577 fiel die kaum noch benutzte Anlage einem Blitzschlag zum Opfer. Ein Felsabriß im Jahre 1681 zerstörte die vor der Kirche gelegenen Bauten, von deren Schönheit das „Bibliotheksfenster“ noch heute Zeugnis gibt. Es war der Hofmaler Friedrich Augusts III., Alexander Thiele, der als erster den Oybin mit seinen von der Natur überwucherten Ruinen im 18. Jh. malte. Ihm folgten Adrian Zingg, Caspar David Friedrich (1810), Carl Gustav Carus (1820) und viele andere, die die Faszination des Oybin mit ihren künstlerischen Mitteln ausdrückten und ihn im 19. Jh. weithin bekannt machten.
At first only simple fortification, the fortress was built at the beginning of the 14th century to a defensive plant, which was to protect the two trade routes leading over the pass of the mountains. This happened under Henry of Leipa, the marshal of King John of Bohemia, who had given him the land of Zittau, including the mountain of Oybin, as a fief.
After various political engagements, the castle fell back to the Bohemian crown in 1346, and it was then Johann's son, Charles IV, who later became the German Emperor, who made a major contribution to the construction of the imperial house and the foundation of a monastery for the Order of the Celestines. The monastery church, on which the famous Prague cathedral school left its business card, is still today an eloquent example. For 200 years, the castle and monastery existed side by side. The successful defense against the Hussites in 1429 may have been a test of this cohabitation. After all, a part of the Prague cathedral treasury of St. Veit was safely kept on the Oybin.
When, in the second half of the fifteenth century, quieter times began, the Oybin continued to flourish until the beginning of the sixteenth century. But nothing could stop the ideas of the Reformation.
In the Reformation and the Counter-Reformation, the monastic life was put to an end.
Finally, in 1574, the city of Zittau acquired the Oybin, including all the associated lands. In 1577 the hardly used plant fell victim to lightning. A demolition in 1681 destroyed the buildings in front of the church, the "library window" still bears witness to its beauty. It was the court painter Friedrich August III, Alexander Thiele, who was the first to paint the Oybin with its ruins, which were overgrown by nature, in the 18th century. It was followed by Adrian Zingg, Caspar David Friedrich (1810), Carl Gustav Carus (1820), and many others who expressed the fascination of the Oybin with their artistic means and made him widely known in the 19th century.

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Wasserschloss Tauchritz

Das einstige Rittergut wurde im Jahr 1306 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte dem Herrn Nikol von Neuershove, Erbrichter in Görlitz. Das Schloss wurde auf Eichenpfählen ins sumpfige Gelände gebaut und teilweise von Wassergräben umgeben, um das Austrocknen der Pfähle zu verhindern. In den Jahren 1349 bis 1422 befand es sich im Besitz des Adelsgeschlechtes Bieberstein auf Friedland. 1422 kauften es die von Gersdorf. Im Jahr 1611 kaufte Georg von Warnsdorf Schloss und Dominium Tauchritz für 25.000 Taler. Im Jahr 1683 zerstörte ein Brand das Schloss und elf weitere Gebäude. Das jetzige Barockschloss wurde von Maria Sidonia von Warnsdorf in den Jahren 1686/1687 auf den Grundmauern des alten Schlosses erbaut. Bis 1749 war es im Besitz deren von Warnsdorf und wurde dann an das Stift Joachimstein verkauft. Nach 1945 wurde es enteignet und zum Volkseigentum. Es diente unter anderem als Schule. Seit dem Jahr 1987 steht es leer. Nach einem Verkauf soll das Gebäude eine Restaurierung erhalten.
The first manor was first documented in 1306. It belonged to Herr Nikol von Neuershove, a committer in Görlitz. The castle was built on oak piles in the marshy terrain and partly surrounded by water trenches to prevent the drying of the piles. In the years 1349 to 1422 it was owned by the noble family Bieberstein on Friedland. In 1422 it was bought by Gersdorf. In 1611 Georg von Warnsdorf bought Schloss and Dominium Tauchritz for 25,000 thaler. In 1683 a fire destroyed the castle and eleven other buildings. The present baroque castle was built by Maria Sidonia von Warnsdorf in the years 1686/1687 on the foundation walls of the old castle. Until 1749 it was owned by Warnsdorf and was then sold to the Joachimstein Abbey. After 1945 it was expropriated and became a national property. It served as a school. Since 1987 it has been empty. After a sale the building is to be restored.

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Festung Königstein

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