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Kirche Zaue  /  Church Zaue

Um 13 Jh. wurde die Kirche, zunächst ohne den Turm, aus Feldsteinen erbaut. Sie ist eine spätromanische Saalkirche ohne Apsis mit einer Drei-Fenster-Gruppe im Giebel. Der Turm ist um 1350 als Wehrturm fertig gestellt worden. Seine Fenster sind wie Schießscharten ausgebildet. Die Mauern sind über dem Erdboden 1.60 m stark. In Kriegszeiten - und die waren im Mittelalter nicht selten - suchten alle Einwohner des Dorfes in der Kirche Zuflucht und waren hier sicher. Bis 1400 ist dann die südliche Eingangshalle angebaut worden und bekam einen gotischen Giebel aus Backsteinen. Der alte Taufstein vor dem Altar, stand wahrscheinlich schon in der hölzernen Vorgängerkirche von 1220. Die Mauern sind innen 1420 mit Wandmalereien verziert worden, in denen Fachleute einen böhmischen Einfluß erkennen. Sie zeigen biblische Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Im Altarraum ist die Leidensgeschichte Jesu dargestellt. Um 1736 wurden die Fenster der Kirche verbreitert und sie erhielt eine barocke Innenausstattung mit Taufengel, Kanzelaltar und Emporen. 1938 wurden die zu Luthers Zeiten übertünchten Wandmalereien wieder freigelegt. 22.08.2015
Around 13th century, the church, without the tower, was built of stone. It is a late Romanesque church without an apse with a three-windowed gable. The tower was finished around 1350 as a defense tower. Its windows are shaped like shooting ranges. The walls are 1.60 m above ground level. In times of war - and these were not uncommon in the Middle Ages - all the inhabitants of the village sought shelter in the church and were safe here. Until 1400 the southern entrance hall was built and got a gothic gable of bricks. The old baptismal font in front of the altar was probably already in the wooden predecessor church of 1220. The walls were decorated in 1420 with wall paintings, in which experts recognize a Bohemian influence. They show biblical scenes from the Old and New Testaments. The story of Jesus' suffering is depicted in the altar. Around 1736, the windows of the church were widened and they were given a baroque interior with a baptismal, pulpit and gallery. In 1938, the murals frescoed in Luther's time were released. 08/22/2015

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Die wunderschoene Decke von unten nach oben fotografiert. Links zu sehen der Taufengel und zur rechten im Bild die Krone der Orgel.
The beautiful ceiling photographed from bottom to top. To the left of the chaplet and to the right in the picture the crown of the organ.
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Bismarckturm in Spree (Burgwald)

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Otto von Bismarck, 1815-1898, altmärk. Adelsgeschlecht, preußisch-dt. Staatsmann, 1862 von König Wilhelm I. zum preuß. Ministerpräsident ernannt, Reichskanzler 1871-1890, 1890 von
Kaiser Wilhelm II. entlassen wegen persönlicher und sachlicher Gegensätze. Neben Reichsgründung und Friedenspolitik waren Obrigkeitsstaat und Untertangengeist auch Ergebnisse seiner Politik.
Rudolf Virchow, 1821-1902, in Schlevelbein geboren, Arzt an der Berliner Charité, begründete die mikroskop. Anatomie, beeinflußte die Hygienegesetzgebung, Mitbegründer der neuzeitlichen Anthropologie und Ethnologie (eine ganze Menschheitsepoche ist von ihm benannt worden, die “Lausitzer Kultur”, eine Epoche der Bronze- und Eisenzeit), 1861 Mitbegründer der Dt. Fortschrittspartei, seit 1862 Mitglied des preuß. Abgeordnetenhauses, Gegner Otto von Bismarck im preuß. Verf. Konflikt, 1880-1893 MdR
Otto von Bismarck, 1815-1898, altmärk. Aristocracy, Prussian-dt. Staatsmann, 1862 from King William I to Prussia. Prime Minister appointed, Reichskanzler 1871-1890, 1890 by
Emperor Wilhelm II dismissed because of personal and factual contrasts. In addition to the founding of the empire and the policy of peace, the sovereign state and the subtropical government were also the results of his policy.
Rudolf Virchow, 1821-1902, born in Schlevelbein, physician at the Berlin Charité, founded the microscope. Anatomy, influenced the legislation of hygiene, co-founder of modern anthropology and ethnology (a whole human epoch was named by him, "Lausitzer Kultur", an epoch of bronze and iron age), 1861 co-founder of German. Progressive Party, since 1862 a member of Prussia. House of Representatives, opponent Otto von Bismarck in Prussia. Conflict, 1880-1893 MdR

Die Duellforderung Bismarck an Virchow und der Burger Schlossberg ...
Am 3. Juni 1865 läßt Bismarck eine Duellforderung auf Pistole an den Abgeordneten des Preußischen Landtags Rudolf Virchow überbringen, da dieser in einer Parlamentssitzung Bismarcks Wahrheitsliebe in Zweifel gezogen habe. Durch Vermittlung des Kriegsministers von Roon fand das Duell nicht statt, und so blieben beide Herren am Leben. Die Geschichte nahm ihren Lauf, wie wir sie aus den Büchern kennen. Nicht auszudenken, wenn es den einen oder anderen getroffen hätte. In Burg gäbe es dann heute vielleicht keinen Schlossberg mehr - auf jeden Fall fehlte der Bisrmarckturm.

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Heimatmuseum - Nachgebautes slawisches Dorf in Dissen

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Im Heimatmuseum neben der Kirche findet man eine Ausstellung zur Lebensweise der sorbisch/wendischen Bauern. Hier stehen auf kleinem Raum (Eintritt 3 Euro pP) kleine primitive  Unterkünfte aus der Slawenzeit, die die damaliege Zeit aus verschiedenen Äras darstellen soll. Diese werden jeweils von den sog. Schaudarstellern betreut. Man kann sich hier herrlich über die Vergangheit unterhalten oder sich die Geschichte erzählen lassen. Seit dem 7. Jahrhundert ist die brandenburgische Region durch slawische Stämme besiedelt. Noch zu Beginn dieses Jahrhunderts bestanden viele Dörfer zwischen dem Spreewald und Cottbus zu fast 100 % aus sorbisch/ wendischer Bevölkerung. Die Sorben/ Wenden prägten damit über Jahrhunderte die Kultur und Lebensweise in dieser Region. Durch starke Strukturwandlungen während und nach dem 2. Weltkrieg verloren sich alte soziale Bindungen und Strukturen der dörflichen Gemeinschaft sowie Sprache und Kultur.
In the local museum next to the church you can find an exhibition on the way of life of the Sorbian / Wendish peasants. Here are small primitive accommodations from the Slav era, which is the time from different eras. These are supervised by the so-called Schaudarstellern. You can talk about the past, or tell the story. Since the 7th century, the Brandenburg region has been settled by Slavic tribes. At the beginning of this century many villages between the Spreewald and Cottbus were almost 100% of the Sorbian / Wendish population. The Sorbs / Wenden thus shaped the culture and way of life in this region for centuries. Through strong structural changes during and after the Second World War, old social ties and structures of the village community as well as language and culture were lost.

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Lieberose Wüste

Mit dem Rad kann man diesen kurzen Rundgang nicht bestreiten. Es fängt erst mit Schotter an, geht aber dann über in Sandwege.
You can not go on this short tour with the bike. It begins with gravel, but then goes over in sandways

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Die Treppe ist ein Zeigzeugnis aus der Phase der militärischen Nutzung erinnert es daran, dass der Zutritt zu diesem Ort damals nur wenigen Privilegierten gestattet war.
The staircase is a showpiece from the stage of military use, it reminds that the access to this place was permitted at that time only a few privileged.

Das Treppenfragment steht seit 2014 unter Denkmalschutz. Der Holunder steht seit 1970 am Treppenfragment und ist ein
Sinnbild für das Einhergehen von Natur und Geschichte an diesem Ort.
The staircase fragment has been declared a Historic Monument since 2014. The elderberry has been standing on the stairs fragment since 1970 and is a
A symbol for the passing of nature and history in this place.

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Der Wall. Dieser diente wohl zu militaerischen Zwecken wie man vermuten mag. Auf beiden Seiten des Weges wurde der Sand zu einem Wall aufgeschüttet.
Diese ist an einigen Stellen in der Wüste sichtbar. Südlich jedenfalls ist der Wall grösser mit 4 m Höhe 80 bis 100 m Länge.
The Wall. This served probably for military purposes, as one may suspect. On both sides of the road the sand was poured into a wall.
This is visible in some places in the desert. In any case, the wall is bigger, with a height of 4 m, 80 to 100 m.

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Besucher trauten sich auch mit einem Trabanten in die Wüste.  Visitors also dared to go to the desert with a satellite.
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Etwas in der sog. Wüste rumgelaufen. Werde aber nochmal herkommen müssen, um die richtige Sandwüste aufzusuchen.
Walked around in the so-called desert. But will come again to visit the right sand desert.

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