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Weiterfahrt um 11.35 Uhr nach Gatlinburg bzw. Knoxville, Fahrtdauer ca. 4 1/2 Stunden und 241 Meilen. Ich fuhr auch auf der I-24 B Richtung Chatanooga. Dies ist suedoestlich von Lynchburg und soll sehr empfehlenswert sein. Aber ich hatte keine Zeit, diese kleine Stadt zu besuchen. Ich fuhr ab hier noerdlich weiter. Wieder war Regenschauer auf der I-24 EB gegen Mittag angesagt.
Ankunft bei meinem naechsten Host Sue in Knoxville, Tennessee. Sie wohnt mit ihrem Mann auch etwas ausserhalb von Knoxville. Auch sie haben ein schoenes grosses Haus und ich habe mein eigenes Zimmer mit einem tollen Bett. Sie ist Lehrerin im hoeheren Alter. Sie kuemmert sich seit den spaeten 60igern um Austauschschueler und einige nimmt sie sogar bei sich auf fuer ein Auslandsschuljahr an der High School. Zur Zeit hatte sie einen deutschen bei sich. Er wollte nur Englisch reden, da er sich nicht mehr so an Deutsch gewoehnt fuehlt. Und das sagt ein ca. 17 jaehriger der die Tage wieder zurueck nach Deutschland muss, um sein Abi zu machen.
Hier ist wieder eine andere Zeitzone was ich erst spaeter merkte. Ich kam somit um 19 Uhr an anstatt 18 Uhr. Sue, mein Host, machte noch ein fruehes Abendessen. Ich war auch relativ hungrig und freute mich ueber das selbstgemachte Essen. Es gab Nudelsalat und Huehnchensalat was wir auf aufgewaermte Croissants taten. Es war sehr lecker.
Am Abend sind wir zu den Smoky Mountains gefahren.

Wir machten den 11 Miles Scenic Drive Loop.
Wir sahen 2 Kirchen, alte verlassen Gebaeude und viele Rehe. Einige waren so an Menschen gewohnt, dass wir in einem Abstand von 10 Metern an ihnen vorbeilaufen konnten.


John und Lucretia Oliver kamen hierher in 1818. Vermutlich um 1820 haben sie den Bau der 1 1/2 Etagenhohen Blockhuette beendet. Die Blockhuette ist eines der aeltesten Gebaeude in den Smoky Mountains und wurde von der Oliver Familie seit mehr als 100 Jahren bewohnt.

Alle ueber 3 000 hoelzerne Dachziegel wurden bei Hand angbracht. Das Holz des Hauses wurde so uebereinadergelegt, dass das Regenwasser vom Holz weg verlaeuft um so einer Verrotung vorzubeugen.

Haus von Seitenansicht. Man beachte hier die Arbeit des Kamins.


Cades Cove primitive baptistische Kirche, 16. Juni 1827

Die Kirche verfuegt auch uber ein altes Friedhof welches bis heute benutzt wird.


Ich sah sogar dann bei Daemmerung zwei Grizzly Baeren. Ich war happy, da ich die ganze Zeit nach Baeren Ausschau hielt und bis zur Daemmerung leider keine sah. Aber wir wurden dann positiv ueberrascht.
Wir fuhren noch in die Partystadt Gatlinburg rein. Ich war ueberrascht wie touristisch es hier zugeht. Es war besser aufgemacht als der Hollywood Blvd. in Los Angeles. Ich fuehlte mich teilweise nach Los Angeles zurueckversetzt.

Wir machten uns aber dann gleich wieder auf den Weg zurueck in die Smoky Mountains, da heute die Zeit der Gluehwuermchen ist. Jedes Jahr kommen seltsamerweise tausende von Gluehwuermchen an einer bestimmten Stelle im Wald fuer 4 Tage zusammen. Die ganze Wiese leuchtet hell auf. Zu dieser “Show” reisen viele an so auch wir. Es wurde schon dunkel und wir fanden dann den Treffpunkt fuer dieses Spektakel dummerweise nicht. Man kann leider nicht mit eigenem Wagen zu diesem Feld fahren, sondern muss seinen Wagen ca. 5 Meilen weiter weg parken und einen Trolley nehmen. Erfolglos und enttaeuscht fuhren wir zurueck nach Gatlinburg und genehmigten uns gegen Mitternacht Seafood im Bubba Gump.

Nach 1 Uhr kam ich dann endlich ins Bett. Ich hatte einen recht langen langen Tag, aber es war klasse! Es war eines meiner schoensten Tage mit meinen Hosts. So sieht man, dass es schon einiges ausmachen kann, ob man in einem Motel naechtigt oder bei lieben Menschen, die sich um einen kuemmern.
Samstag, 14.06.2008 back to index
Ich fuhr um 11.15 Uhr von Knoxville ab. Ich war etwas traurig, dass ich abfahre. Ich mochte Sue und es gefiel mir bei ihnen schon gut. Wenn es nach Sue ginge, haette ich noch bleiben koennen. Zum Abschied gabs noch eine herzliche Umarmung und so einiges zu Essen fuer die Fahrt. Sue machte mir ein Lunch Paket und vor Abfahrt noch ein gutes Fruehstueck. Ich fuhr ueber die Grenze des Staats Kentucky um 12.18 Uhr mittag. Leider war auch wieder Regen angesagt.
Ich fuhr nach Cincinati kurz rein (ich war hier vor ueber 10 Jahren bereits) und konnte Fotos von der Skyline machen.


Von hier aus sah ich auch die Roebling Suspension Bruecke, Baujahr 1865, die nach Cincinati fuehrt.

Viele liefen zu Fuss rueber, da auf der anderen Seite ein Baseball Stadium ist. Ein Spiel war fuer heute angesagt.

Die Grenze zum Staat Indiana habe ich dann um 16.28 Uhr ueberquert.

Anknft bei Budget Inn Motel ca. 19 Uhr. Im Motel habe ich das restliche Essen von Sue aufgegessen, Fernsehen geguckt und Sachen im Internet erledigt.
Sonntag, 15. Juni 2008 back to index
Abfahrt vom Motel um 8.45 Uhr nach Fairmount, F 73, 40 min. Fahrtzeit, 20 Meilen. Fairmount, die Stadt in dem nicht nur James Dean lebte, sondern wo auch Jim Davis, der Erfinder von der beruehmtesten und fettesten Cartoon Katze “Garfield”, geboren und aufgewachsen ist.


Fairmount Historical Museum back to index 203 East Washington Street, Fairmount, Kamera im Museum ist verboten. Oeffnungszeiten: montags-donnerstags 10 bis 17 Uhr, sonntags 12 bis 17 Uhr

Im Museum lernte ich die Besitzer kennen. Sie ist schon 89 Jahre alt und er sass an seinem Buerotisch im Laden. Sie war ganz nett und gespraechig. Zuerst kam die Frage auf, die jeder stellte, und die lautete: “Where are you from?”. Natuerlich muss ich auch immer sagen, woher ich urspruenglich her bin. Immerhin erkennt man den Unterschied zwischen einem Amerikaner und einem Nicht-Amerikaner. Sie erfuhr auch gleich von mir, dass ich nicht gerade James Dean Fan bin, aber von Garfield. Im Museum gibt es ein Zimmer voll mit Garfield Souvenirs und Fotos von Jim Davis und wie alles begann.
Von James Dean haben sie auch viele Kunstobjekte ausgestellt wie Bueste und Gemaelde. Die 2 Motorraeder von James Dean gibts auch zu sehen. Die Besitzer kannten James Dean. Sie sagte mir, dass er in der Stadt immer alleine war. Er war immer mit seinem Rad oder spaeter mit seinem Motorrad unterwegs welches er auch in Fairmount kaufte. Den Laden kann man aufsuchen, aber es ist geschlossen.


Ihr Mann erzaehlte mir, dass er in Los Angeles vor einigen Jahren den Kuenstler Kenneth Kendall besucht hatte von dem die James Dean Bueste stammt. Diese Bueste sieht man nicht nur in Fairmount, sondern auch vor dem bekannten Griffith Observatory hoch oben im Griffith Park in Los Angeles. Der Kuenstler ist leider vor 2 Jahren verstorben. Er verkaufte damals leider keine seiner Kunstwerke ueber James Dean an den Besitzer des Museums. Er hat alles seinem Krankenpfleger vermacht. Dieser kann sich freuen, da er in Besitz von wertvollen Kunstwerken nun ist und die Gemaelde teilweise einige hundert Jahre alt sind.
In Fairmount ging James Dean auch zur Highschschool “Fairmount High School” wo er seinen Abschluss am 16. Mai 1949 machte.Die High School ist leider geschlossen (ca. 1986) und es wird versucht, sie wieder in Schuss zu bekommen.

Friends Church (James Dean)

James’ Grave

Die James Dean Bueste von Kenneth Kendall


Auf dieser Farm wohnte James Dean mit seinem Onkel.


Nachdem ich durch die ganze Kleinstadt fuhr und bevor ich mich nach Chicago aufmachte, wollte ich noch ein Sandwich bei Subway essen. Leider war das Brot nicht richtig durch, sodass ich nach einem anderen Sandwich bat. Ich nahm es mit und verzehrte es spaeter. Vor dem Subway Laden rief meine Kollegin in Chicago an. Ich konnte schon am heutigen Abend zu ihr kommen. Somit machte ich mich dann langsam auf den Weg Richtung Chicago. Um 16 Uhr tankte ich auf und ab ging die Post.
Auf der 90 Westbound kommt eine Toll Bruecke. Ich zahle hier $ 1.25 fuer die Ueberfahrt. Ich erreiche Chicago um 16.49 Uhr. Auf der Chicago Skyway Toll Bridge musste ich dann $ 3 zahlen. Gegen 18 Uhr (Zeitzone, 1 Stunde spaeter) komme ich endlich bei meiner naechsten Uebernachtung an (N. Lakeshore Drive direkt am Strand). Ich fahre runter in die Garage des Apartmenthauses in der es noch nicht mal genuegend Platz hat fuer die Autos der Anwohner. Besucher erfahren erst vor Ort, ob sie parken koennen oder nicht. Pro Tag zahlt man $ 15. Ich rede mit dem Angestellten Randall, der anscheinend an diesem Tag das Sagen hat. Er meinte, dass er nicht wuesste, ob ich denn die naechsten Tage hier parken koennte, da die Anwohner Vorrecht haben. Wir parkten aber erst einmal den Wagen und sehen, was in den naechsten 2 Tagen meines Aufenthalts in Chicago passiert.
Ich schleppte dann meine Sachen rauf in den 14. Stock. Fahrstuhl natuerlich vorhanden. Ich war ziemlich k.o.
Wir fuhren noch am Abend nach Chicago Downtown (die Wohnung befindet sich direkt am Strand und nahe Downtown (keine 5 min. Fahrtzeit) sowie am Schluss zur Marina an der N. Lakeshore Drive.


Marina


Montag, 16. Juni 2008 back to index
Ich wollte kurz nach 7 Uhr aufstehen, da ich um 7.30 Uhr mit meiner Kollegin mit dem Bus zu ihrer Arbeitssteille fahre. Von dort aus laufe ich dann in Chicago rum.
Wir nahmen den Bus gleich um die Ecke ihres Hauses. Wir stiegen meines Erachtens bei Pearson auf der Michigan Ave. aus. Nachdem ich mir das Buero von ihr ansah, machte ich mich um 8.30 Uhr auf. Ich lief oestlich auf der Michigan Ave. und kam an dem Intercontinental Hotel vorbei
Intercontinental Hotel

und auch am Tribune Tower. An der Gebauedeseite wurden Stuecke von beruehmten Gebaeude weltweit hier eingefasst.

bis zur ersten Bruecke wo Trump Tower steht und von wo man aus auf beiden Seiten des Wassers eine Schiffstour, meist Architekturtour machen kann. Preise liegen ungefaehr zwischen 17 und 27 Dollar.

Die ersten Touren starten eher um 10 Uhr. Ich moechte aber die Tour gegen 14 Uhr machen, um mir vorher noch etwas die Stadt anzusehen.
Wrigley Building 
Der “Trump Tower” wird um einige Etagen erhoeht, um eines der hoechsten Gebaeude zu werden. Die Anwohner vom Gebaeude dahinter sind ganz und gar nicht amuesiert, sodass einige von ihnen bereits ausgezogen sind.

Ich laufe auch Richtung Millenium Park zum Wrigley Square.

Hier steht eine Konzertbuehne die, so wie ich meine, aus dem selben Material und auch fast im gleichen Stil wie Disney Hall in Los Angeles aufgemacht ist. Nur ist diese hier in Chicago fuer Open Air Konzerte gebaut.

Gleich um die Ecke, naeher zur Michigan Ave., steht die “Bohne”. Eine interessante Skulptur in der sich alles spiegelt. Man sollte sich auch kurz unter die Bohne stellen.

Gleich unterhalb der Bohne direkt an der Michigan Ave. gibt es noch einen Platz, der nicht nur bei Kindern beliebt ist, wenn es warm ist in der Stadt. Hier stehen sich zwei dicke Glasbloecke gegenueber, die als Brunnen agieren.

Auf diesen beiden erscheinen in bestimmten Abstaenden Gesichter die in wenigen Sekunden den Gesichtsausdruck wechseln. Sobald sich der Mund etwas spitzt, sprudelt Wasser aus dem Mund.

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